Unsere Pferdezucht:
Den Anfang machte Taboulee xx, eine französische Vollblutstute, die ihren Hafer auf der Rennbahn in England verdient hatte, und 1972 auf den Hof kam. Seitdem erblickten hier mehr als 50 Fohlen das Licht der Welt.
Kaum ein Hobby ist so arbeitsintensiv und teuer wie die Pferdezucht. Warum wir trotzdem dabei bleiben? – Weil es Spaß macht. Weil es eine ganz besondere Faszination versprüht. Und weil es einfach unvergleichlich ist, ein neugeborenes Fohlen zum ersten Mal wiehern zu hören. Oder im Sattel eines selbstgezogenen Pferdes eine Prüfung zu gewinnen. Oder eine begeisterte E-Mail einer Käuferin zu bekommen „… danke für dieses tolle Pferd. Wir sind total froh, es gekauft zu haben, am Wochenende haben wir doch tatsächlich schon wieder auf dem Turnier gewonnen…“
Da nimmt man in Kauf, auch nachts noch einmal im Stall zu gucken, ob alles okay ist, in brütender Hitze das Heu einzufahren oder in klirrender Kälte dafür zu sorgen, dass die Pferde auch im Winter Auslauf und frische Luft bekommen. Vielleicht ist die robuste Aufzucht ja der Grund dafür, dass wir unseren Tierarzt eher selten sehen. Wenn das Pferd mit drei Jahren noch wie ein Baby aussieht, wird es eben erst mit vier Jahren angeritten. Unsere Pferde sollen lange halten – und dafür tun wir alles.
Bestes Beispiel: Unser ältestes Pferd, Laska (v. Ludendorff/Diplomat), ging viele Jahre erfolgreich im Dressursport, bekam mehrere Fohlen und freut sich heute mit 26 Jahren noch des Lebens.

Elaine, * 2000, v. Escudo I/Singular Joter Laska, * 1982, v. Ludendorff/Diplomat